easyCredit – Leads statt Streuverlust: Die richtigen Onlineshops auf LinkedIn als Kunden gewinnen
Die besondere Herausforderung bei easyCredit bestand darin, dass LinkedIn keine nativen Filter bietet, um gezielt Onlineshops mit hohem Warenkorbwert zu identifizieren. Um massive Streuverluste zu vermeiden, wurde die Zielgruppe durch hochspezifische ABM-Listen und manuell verfeinerte Branchen-Signale intelligent „nachgebaut“.

{{kpi}}
EINS - Der Hintergrund
easyCredit Business Services agiert als reiner B2B-Partner für den E-Commerce mit dem Ziel, Onlinehändler für die Zahlungsarten Raten- und Rechnungskauf zu gewinnen. Ein entscheidender Faktor für die Partnerschaft ist ein ausreichend hoher Average Order Value (AOV), da die Finanzierung erst ab einem gewissen Warenkorbwert für Shops und Konsument:innen wirtschaftlich attraktiv wird. Marketingseitig mussten daher gezielt Segmente wie Möbel, Fahrräder oder Elektronik identifiziert werden, in denen das Angebot den größten geschäftlichen Hebel entfaltet.
ZWEI - Die Herausforderung
Die größte Hürde lag im Targeting, da LinkedIn keine nativen Filter für „Onlineshops mit hohem Warenkorbwert“ bietet. Ein Rückzug auf Standard-Interessen hätte zu massiven Streuverlusten geführt, weshalb die Zielgruppe intelligent „nachgebaut“ werden musste. Zudem erforderte jedes Vertical eine eigene Fachsprache und spezifische Schmerzpunkte, was ein einheitliches „One-size-fits-all“-Messaging ausschloss.
{{goals}}
DREI - Das Ziel
Primäres Ziel war die Generierung qualifizierter Leads innerhalb von drei Monaten. Dabei stand nicht die reine Reichweite im Fokus, sondern die Durchdringung einer neuen Opportunitätsliste. Die Kampagne galt nur dann als Erfolg, wenn die Leads exakt aus den Branchen stammten, die für das B2B-Modell von easyCredit vertrieblich anschlussfähig sind.
VIER - Die Lösung
Die technische Lücke der Plattform wurde durch ein strategisches Setup geschlossen:
- Smartes Targeting: Kombination von hochspezifischen ABM-Listen (Account-Based Marketing) mit manuell verfeinerten Branchen-Signalen.
- Granulare Kampagnen-Struktur: Einsatz separater Kampagnen für jedes Shop-Vertical für eine punktgenaue Ansprache.
- CPL-Optimierung: Ein strukturiertes Testing-Framework ermöglichte es, die Kosten pro Lead (CPL) durch iterative Verbesserungen an den Creatives kontinuierlich zu senken.
FÜNF - Unsere Creatives
Inhaltlich wurde ein Mix gewählt, der aus dem klassischen B2B-Einheitsbrei ausbrach. Neben Thought-Leadership- und Document-Ads spielten Meme-Creatives eine zentrale Rolle. Durch die Verbindung von fachlicher Tiefe (Insider-Dialog) und Humor konnten Barrieren bei den Entscheidern durchbrochen werden.





